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Beitragserhöhungen

Was kann man gegen eine PKV-Erhöhung machen?

David Spradau
David Spradau Zuletzt aktualisiert: 28. August 2026

Der wirksamste Schritt ist die Tarifwechselberatung nach § 204 VVG. Du hast Anspruch auf eine Aufstellung aller gleichartigen Tarife deiner Gesellschaft, deine Altersrückstellungen wandern vollständig mit, …

Der wirksamste Schritt ist die Tarifwechselberatung nach § 204 VVG. Du hast Anspruch auf eine Aufstellung aller gleichartigen Tarife deiner Gesellschaft, deine Altersrückstellungen wandern vollständig mit, und für gleichwertige oder geringere Leistungen darf keine Gesundheitsprüfung stattfinden.

Zweiter Hebel ist die Selbstbeteiligung. Eine Erhöhung auf 600 bis 1.500 Euro im Jahr senkt den Beitrag je nach Tarif um 10 bis 25 Prozent.

Dritter Weg ist die rechtliche Prüfung. Enthält das Anpassungsschreiben keine ausreichende Begründung des auslösenden Faktors, kann die Erhöhung unwirksam sein. Und schließlich bleibt das Sonderkündigungsrecht von zwei Monaten, das aber nur sinnvoll ist, wenn ein besserer Anschluss steht.

David Spradau
David Spradau
PKV-Berater seit +5 Jahren

David Spradau ist PKV-Spezialist im Experten-Netzwerk der VB Select. Als ausgebildeter Physiotherapeut und Betriebswirt im Gesundheitsmanagement bewertet er Leistungen danach, was im Ernstfall beim Patienten ankommt. Seit über fünf Jahren berät er zur Tarifwahl und zur Tarifoptimierung nach § 204 VVG und hat dabei über 250 Menschen begleitet.

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