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Grundlagen der PKV

Bis wann lohnt sich eine private Krankenversicherung?

David Spradau
David Spradau Zuletzt aktualisiert: 28. August 2026

Ein Neuabschluss lohnt sich in aller Regel bis etwa Mitte vierzig. Danach steigt der Eintrittsbeitrag deutlich, weil weniger Zeit bleibt, um Alterungsrückstellungen aufzubauen, und die Wahrscheinlichkeit …

Ein Neuabschluss lohnt sich in aller Regel bis etwa Mitte vierzig. Danach steigt der Eintrittsbeitrag deutlich, weil weniger Zeit bleibt, um Alterungsrückstellungen aufzubauen, und die Wahrscheinlichkeit von Vorerkrankungen nimmt zu.

Ab 55 Jahren kommt ein weiterer Punkt hinzu: Nach § 6 Abs. 3a SGB V ist die Rückkehr in die gesetzliche Kasse dann praktisch ausgeschlossen. Ein Wechsel in die PKV wird ab diesem Alter zu einer endgültigen Entscheidung.

Für Bestandsversicherte gilt etwas anderes. Wer bereits privat versichert ist, für den lohnt sich die PKV in jedem Alter, sofern der Tarif regelmäßig geprüft und an den tatsächlichen Bedarf angepasst wird.

David Spradau
David Spradau
PKV-Berater seit +5 Jahren

David Spradau ist PKV-Spezialist im Experten-Netzwerk der VB Select. Als ausgebildeter Physiotherapeut und Betriebswirt im Gesundheitsmanagement bewertet er Leistungen danach, was im Ernstfall beim Patienten ankommt. Seit über fünf Jahren berät er zur Tarifwahl und zur Tarifoptimierung nach § 204 VVG und hat dabei über 250 Menschen begleitet.

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David Spradau
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