Bis wann lohnt sich eine private Krankenversicherung?
Ein Neuabschluss lohnt sich in aller Regel bis etwa Mitte vierzig. Danach steigt der Eintrittsbeitrag deutlich, weil weniger Zeit bleibt, um Alterungsrückstellungen aufzubauen, und die Wahrscheinlichkeit …
Ein Neuabschluss lohnt sich in aller Regel bis etwa Mitte vierzig. Danach steigt der Eintrittsbeitrag deutlich, weil weniger Zeit bleibt, um Alterungsrückstellungen aufzubauen, und die Wahrscheinlichkeit von Vorerkrankungen nimmt zu.
Ab 55 Jahren kommt ein weiterer Punkt hinzu: Nach § 6 Abs. 3a SGB V ist die Rückkehr in die gesetzliche Kasse dann praktisch ausgeschlossen. Ein Wechsel in die PKV wird ab diesem Alter zu einer endgültigen Entscheidung.
Für Bestandsversicherte gilt etwas anderes. Wer bereits privat versichert ist, für den lohnt sich die PKV in jedem Alter, sofern der Tarif regelmäßig geprüft und an den tatsächlichen Bedarf angepasst wird.
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