Haben Privatpatienten eine Krankenkassenkarte?
Eine klassische Krankenkassenkarte wie in der gesetzlichen Versicherung brauchst du als Privatpatient gar nicht, dein Nachweis läuft moderner und flexibler. Manche private Versicherer geben dir zusätzlich …
Eine klassische Krankenkassenkarte wie in der gesetzlichen Versicherung brauchst du als Privatpatient gar nicht, dein Nachweis läuft moderner und flexibler. Manche private Versicherer geben dir zusätzlich eine eigene Versichertenkarte aus, ein Muss ist das aber nicht.
So weist du dich in der Praxis aus:
- Du öffnest die App deines Versicherers und meldest dich mit deiner GesundheitsID an.
- Du scannst den QR-Code der Praxis und bestätigst, dass es die richtige ist.
- Dein Versicherer übermittelt deine Daten anschließend sicher an die Praxis.
Übertragen werden deine Krankenversichertennummer und deine Stammdaten über einen geschützten Kommunikationsdienst. Innerhalb weniger Minuten hat die Praxis alles, was sie für E-Rezept und Behandlung braucht. Diesen Check-in machst du pro Praxis nur ein einziges Mal.
Bei der Abrechnung zeigt sich deine Freiheit besonders deutlich. Du bekommst vom Arzt eine Rechnung, prüfst sie in Ruhe und reichst sie bei deinem Versicherer zur Erstattung ein. Dieses Kostenerstattungsprinzip macht transparent, welche Leistung du tatsächlich erhalten hast, und viele Versicherer haben die Einreichung inzwischen komplett in die App verlegt, oft genügt ein Foto der Rechnung. Ob du auch das E-Rezept nutzen kannst, klärt die passende Frage.
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