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Zusatzversicherung

Welche Zusatzversicherung für Schwangere?

David Spradau
David Spradau Zuletzt aktualisiert: 28. August 2026

Der wichtigste Punkt ist das Timing. Eine bestehende Schwangerschaft gilt als eingetretener Versicherungsfall, deshalb sind Leistungen rund um Geburt und Vorsorge nach Vertragsbeginn ausgeschlossen. Der Abschluss …

Der wichtigste Punkt ist das Timing. Eine bestehende Schwangerschaft gilt als eingetretener Versicherungsfall, deshalb sind Leistungen rund um Geburt und Vorsorge nach Vertragsbeginn ausgeschlossen. Der Abschluss sollte also vor der Schwangerschaft erfolgen.

Sinnvoll sind ein Klinikzusatz für Ein- oder Zweibettzimmer und Chefarztbehandlung bei der Entbindung, ein ambulanter Zusatz für Leistungen wie zusätzliche Ultraschalluntersuchungen, den Toxoplasmose-Test oder eine Hebammenrufbereitschaft, sowie ein Zahnzusatz, weil in der Schwangerschaft häufiger Zahnprobleme auftreten.

Für das Kind gilt die Kindernachversicherung. In der privaten Vollversicherung wird es innerhalb von zwei Monaten nach der Geburt ohne Gesundheitsprüfung aufgenommen, auch viele Zusatztarife bieten eine vergleichbare Regelung.

David Spradau
David Spradau
PKV-Berater seit +5 Jahren

David Spradau ist PKV-Spezialist im Experten-Netzwerk der VB Select. Als ausgebildeter Physiotherapeut und Betriebswirt im Gesundheitsmanagement bewertet er Leistungen danach, was im Ernstfall beim Patienten ankommt. Seit über fünf Jahren berät er zur Tarifwahl und zur Tarifoptimierung nach § 204 VVG und hat dabei über 250 Menschen begleitet.

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