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Gesundheitsprüfung und Vorerkrankungen

Ist es möglich, eine private Krankenversicherung zu haben, wenn man eine psychische Vorerkrankung hat?

David Spradau
David Spradau Zuletzt aktualisiert: 28. August 2026

Möglich ja, aber es braucht Vorbereitung. Psychische Diagnosen sind der häufigste Ablehnungsgrund in der privaten Krankenversicherung. Gute Chancen bestehen, wenn die Behandlung abgeschlossen ist, seit mindestens …

Möglich ja, aber es braucht Vorbereitung. Psychische Diagnosen sind der häufigste Ablehnungsgrund in der privaten Krankenversicherung.

Gute Chancen bestehen, wenn die Behandlung abgeschlossen ist, seit mindestens drei bis fünf Jahren keine Sitzung stattgefunden hat, keine Medikation läuft und ein Abschlussbericht die Stabilität bestätigt. Dann sind Zuschläge von 20 bis 50 Prozent realistisch.

Bei laufender Behandlung, bei Rückfällen oder bei stationären Aufenthalten führt der Weg meist über den Basistarif oder, bei Beihilfeberechtigten, über die Öffnungsaktion. Beide nehmen ohne Ablehnung auf.

David Spradau
David Spradau
PKV-Berater seit +5 Jahren

David Spradau ist PKV-Spezialist im Experten-Netzwerk der VB Select. Als ausgebildeter Physiotherapeut und Betriebswirt im Gesundheitsmanagement bewertet er Leistungen danach, was im Ernstfall beim Patienten ankommt. Seit über fünf Jahren berät er zur Tarifwahl und zur Tarifoptimierung nach § 204 VVG und hat dabei über 250 Menschen begleitet.

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