Ist es möglich, eine private Krankenversicherung zu haben, wenn man eine psychische Vorerkrankung hat?
Möglich ja, aber es braucht Vorbereitung. Psychische Diagnosen sind der häufigste Ablehnungsgrund in der privaten Krankenversicherung. Gute Chancen bestehen, wenn die Behandlung abgeschlossen ist, seit mindestens …
Möglich ja, aber es braucht Vorbereitung. Psychische Diagnosen sind der häufigste Ablehnungsgrund in der privaten Krankenversicherung.
Gute Chancen bestehen, wenn die Behandlung abgeschlossen ist, seit mindestens drei bis fünf Jahren keine Sitzung stattgefunden hat, keine Medikation läuft und ein Abschlussbericht die Stabilität bestätigt. Dann sind Zuschläge von 20 bis 50 Prozent realistisch.
Bei laufender Behandlung, bei Rückfällen oder bei stationären Aufenthalten führt der Weg meist über den Basistarif oder, bei Beihilfeberechtigten, über die Öffnungsaktion. Beide nehmen ohne Ablehnung auf.
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