Kann man mit ADHS in die private Krankenversicherung?
Möglich ist es, einfach ist es nicht. Bei medikamentös gut eingestellter ADHS ohne Begleitdiagnosen nehmen einzelne Gesellschaften mit Zuschlägen von 20 bis 50 Prozent an. Kritisch …
Möglich ist es, einfach ist es nicht. Bei medikamentös gut eingestellter ADHS ohne Begleitdiagnosen nehmen einzelne Gesellschaften mit Zuschlägen von 20 bis 50 Prozent an.
Kritisch wird es bei Begleitdiagnosen wie Depression oder Angststörung, bei laufender Psychotherapie oder bei einer Diagnose ohne stabile Einstellung. Dann ist die Ablehnung häufig.
Bei Kindern gilt: Wer über die Nachversicherung nach § 198 VVG innerhalb von zwei Monaten nach der Geburt aufgenommen wurde, ist unabhängig von späteren Diagnosen versichert. Eine später gestellte ADHS-Diagnose spielt für diesen bestehenden Vertrag keine Rolle.
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