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Gesundheitsprüfung und Vorerkrankungen

Kann man mit ADHS in die private Krankenversicherung?

David Spradau
David Spradau Zuletzt aktualisiert: 28. August 2026

Möglich ist es, einfach ist es nicht. Bei medikamentös gut eingestellter ADHS ohne Begleitdiagnosen nehmen einzelne Gesellschaften mit Zuschlägen von 20 bis 50 Prozent an. Kritisch …

Möglich ist es, einfach ist es nicht. Bei medikamentös gut eingestellter ADHS ohne Begleitdiagnosen nehmen einzelne Gesellschaften mit Zuschlägen von 20 bis 50 Prozent an.

Kritisch wird es bei Begleitdiagnosen wie Depression oder Angststörung, bei laufender Psychotherapie oder bei einer Diagnose ohne stabile Einstellung. Dann ist die Ablehnung häufig.

Bei Kindern gilt: Wer über die Nachversicherung nach § 198 VVG innerhalb von zwei Monaten nach der Geburt aufgenommen wurde, ist unabhängig von späteren Diagnosen versichert. Eine später gestellte ADHS-Diagnose spielt für diesen bestehenden Vertrag keine Rolle.

David Spradau
David Spradau
PKV-Berater seit +5 Jahren

David Spradau ist PKV-Spezialist im Experten-Netzwerk der VB Select. Als ausgebildeter Physiotherapeut und Betriebswirt im Gesundheitsmanagement bewertet er Leistungen danach, was im Ernstfall beim Patienten ankommt. Seit über fünf Jahren berät er zur Tarifwahl und zur Tarifoptimierung nach § 204 VVG und hat dabei über 250 Menschen begleitet.

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