Zahlt die PKV die FSME-Impfung?
Ja, in den meisten Tarifen. 345 Tarife nennen die FSME ausdrücklich, weitere 1.403 sprechen von Zeckenschutzimpfungen. Zahlt die PKV für die FSME-Impfung? Die Impfung gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis …
Ja, in den meisten Tarifen. 345 Tarife nennen die FSME ausdrücklich, weitere 1.403 sprechen von Zeckenschutzimpfungen.
Zahlt die PKV für die FSME-Impfung?
Die Impfung gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis gehört zu den Schutzimpfungen, die viele Bedingungswerke beim Namen nennen. Das erleichtert die Abrechnung, weil niemand mehr auslegen muss.
Fünf Tarife formulieren das so:
- Continentale VSB 100/300: Impfungen gegen Wundstarrkrampf, Hepatitis, Diphtherie und Frühsommer-Meningoenzephalitis sowie staatlich empfohlene Kinderschutzimpfungen
- Continentale PURISMA RELAX: dieselben Impfungen und zusätzlich alle von der Ständigen Impfkommission empfohlenen
- DKV XL: Grippe- und Zeckenschutzimpfungen gegen FSME, Vorsorgeuntersuchungen und Schutzimpfungen ohne Einfluss auf die Beitragsrückerstattung
- Hallesche ZVZN 4: 100 Prozent für Zeckenschutzimpfungen, ohne Reiseimpfungen und ohne beruflich veranlasste Impfungen
- SDK AM33: Zeckenschutzimpfung neben Grippeschutz, Malariaprophylaxe und Reiseschutzimpfungen
Achte auf den Zusammenhang mit einer Auslandsreise. Mehrere Tarife schließen Reiseschutzimpfungen aus, und eine FSME-Impfung vor einem Urlaub in Österreich kann darunter fallen.
Voraussetzungen, damit die PKV für die FSME-Impfung zahlt
Die Grundimmunisierung umfasst drei Impfungen, dazu kommen Auffrischungen. Jede einzelne Rechnung prüft der Versicherer gegen deinen Tarif.
Achte auf diese vier Punkte:
- Nennt der Tarif Zeckenschutz oder FSME ausdrücklich, oder verweist er allgemein auf die Ständige Impfkommission?
- Veranlasst der Beruf die Impfung, dann greift oft der Ausschluss zugunsten des Arbeitgebers
- Steht die Impfung im Zusammenhang mit einer Reise, was einzelne Tarife ausschließen
- Deckt der Tarif auch die Auffrischungen nach drei beziehungsweise fünf Jahren?
Bei Tarifen mit Reiseimpfausschluss hilft die ärztliche Begründung. Wer im Risikogebiet wohnt oder dort regelmäßig im Wald unterwegs ist, lässt das im Impfausweis und auf der Rechnung vermerken.
Was übernimmt die gesetzliche Krankenkasse bei der FSME-Impfung?
Sie zahlt die Impfung als Indikationsimpfung für Menschen, die in einem vom Robert Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet leben oder sich dort aufhalten und dabei ein Zeckenrisiko tragen. Ebenso für beruflich Gefährdete, sofern nicht der Arbeitgeber zuständig bleibt.
Reine Reiseimpfungen für einen Urlaub im Ausland gehören nicht zum Regelanspruch. Viele Kassen übernehmen sie dennoch über Satzungsleistungen, häufig mit einem Jahresbudget für Reiseimpfungen insgesamt.
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